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Für Helles ist kein Platz mehr

24.09.2015 - Für Helles ist kein Platz mehr

Für Helles ist kein Platz mehr

Bayern ist und bleibt das Land der Bierbrauer. Die rund 600 aktiven Brauereien im Freistaat haben jetzt mit dem Zombräu aus Mirskofen im Landkreis Landshut Zuwachs bekommen. Die Brüder Bastian und Tobias Merches haben den großen Schritt gewagt, mit einer eigenen Brauerei an den Start zu gehen.

Gedauert hat es von der Idee bis zum Start gute fünf Jahre, die Brauerei ist ein Zwei-Mann-Betrieb und die Merches-Brüder sammelten Erfahrung beim Giesinger Bräu in München – wo Tobias einige Monate gearbeitet hatte, ihre Biere vollenden und letztendlich einen eigenen 5-Hektoliter-Sud brauen. , um den „Masterplan“ eigene Brauerei in die Tat umsetzen zu können.

Der Zombräu wollte nicht mit einem herkömmlichen Hellen oder Weißbier an den Start gehen. Bastian Merches (33): „Da wimmelt es in Bayern nur so davon.“ Darum entschieden sich er und sein 24-jähriger Bruder, der in Weihenstephan Brauwesen studiert, sich auf Spezialbiere zu stürzen. Nach ein paar Trockenübungen stand für  Braumeister Tobias und Geschäftsführer Bastian fest: „Wir brauen ein India Pale Ale und ein Imperial Stout.“

Während es sich beim Stout um ein tiefschwarzes, obergäriges und malzbetontes Bier – ähnlich dem beliebten Guinness – handelt, wartet beim India Pale Ale (IPA) ein helles, starkes Ale mit hohem Alhokol- und Hopfengehalt und fruchtiger Note auf den Genießer. Das IPA findet man unter dem Namen „Macumba“ im Tragerl, beim Imperial Stout sagt der Name „Motor Oil“ alles. Abgerundet wird das Sortiment derzeit durch das "Voodoo", mit 3,7 % so leicht, dass man sich beim Heben keinen abbrechen muss.
Trotzdem geschmackvoll, aufgrund der Unmengen an Hopfen, die in diesem obergärigem Schankbier versenkt werden.
Erkennbar am unverwechselbaren Geruch und himmlisch fruchtigen Aroma.

Hier könnt Ihr Eure Zombräu-Bierbox nach Hause holen.